„Innovation entsteht dort, wo der Wille dafür da ist“: Venionaire Capital unterstützt Klagenfurter Startup-Initiativen 

Wien/Klagenfurt, am 19. September 2024 – „Innovation entsteht dort, wo der Wille dafür da ist. Und in Klagenfurt gibt es davon mehr als genug“, so Berthold Baurek-Karlic, Vorstandsvorsitzender der Venionaire Capital AG und Austrian Business Angel of the Year. Im Rahmen des Kick-Off-Events ‚Beyond the Future‘, organisiert vom Alpen-Adria Business Club (AABC), beleuchtete Baurek-Karlic Chancen für Unternehmen und Gründer in der Kärntner Landeshauptstadt.

„Österreich ist ein Forschungs-, aber kein Innovationsstandort. Viele erfolgreiche Gründer wandern nach ihrer Ausbildung ab und werden in anderen Ländern frenetisch empfangen“, legt Berthold Baurek-Karlic den Finger in die Wunde. Bürokratische Hürden und Rahmenbedingungen, die sowohl Gründer als auch Investoren abschrecken, gehören wohl zu den weit verbreitetsten Gründen dafür. „Ich darf mich nicht wundern, dass nichts wächst, wenn ich die Blumensamen auf Beton werfe“, so Baurek-Karlic. Gemeint ist damit, dass Startups nur dort wachsen, wo sie die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden. Klagenfurt hat in den letzten Jahren Akzente gesetzt, die ein solches Wachstum begünstigen würden.

Klagenfurt am Weg zur Klima-Musterstadt

Als Beispiel dient das EU-Projekt InvestCEC, das Venionaire Capital gemeinsam mit den Stadtwerken Klagenfurt umsetzt. In diesem Projekt werden die neuesten Innovationen und Technologien rund um die Kreislaufwirtschaft in Klagenfurt getestet – um dann den Weg in die Metropolen dieser Welt zu finden. „Ziel ist es, innovative Kreislaufwirtschafts-Startups zu unterstützen. Klagenfurt profitiert als Pilotstadt von den neuesten Technologien rund um die Kreislaufwirtschaft und ist damit anderen Städten Jahre voraus. Das bringt wiederum auch neue Unternehmen in die Region. Weiters wurde an der Universität Klagenfurt ein Lehrstuhl für Circular Economy eingerichtet. Ein klares Bekenntnis dafür, dass hier Forschung und Innovation stattfinden soll“, erläutert Berthold Baurek-Karlic.
Rene Cerne, Gemeinderat und Vorsitzender des Finanz- und Beteiligungsausschusses der Stadt Klagenfurt, sowie gemeinsam mit AABC-Präsident Alois Dolinar Organisator der Veranstaltung, sieht das Projekt ebenfalls als Chance: „Wir müssen Klagenfurt als Standort für mehr Startups in den Bereichen Climate Tech, Künstliche Intelligenz und Space Tech attraktiv machen. Leuchtturm-Projekte wie InvestCEC helfen uns dabei zu zeigen, dass Klagenfurt nicht nur wunderschön, sondern auch innovativ ist.“ Er betont auch den Standortvorteil den Klagenfurt gegenüber vielen anderen hat. „Die Alpen-Adria-Region mit Kärnten, Slowenien und Italien bietet nicht nur einen der lebenswertesten Plätze der Welt, sondern auch die Chance, über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten.“

Voraussetzungen erfüllt, Arbeit aber noch nicht getan

Baurek-Karlic sieht die Kärntner Landeshauptstadt dafür geeignet, ein weiterer starker Startup-Hub zu werden: „Die Voraussetzungen für Klagenfurt als Startup-Hub sind hervorragend. Die Alpen-Adria-Region bietet viele Chancen zur Zusammenarbeit in drei Ländern. Darüber hinaus gibt es den politischen Willen, für Startups einen guten Standort zu schaffen, international anerkannte Universitäten, eine stetig besserwerdende Infrastruktur mit dem Lakeside Park und Kapital – das Wichtigste für wachsende Unternehmen. Darauf kann man aufbauen, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht.“

Nationalratsabgeordneter Peter Weidinger führte nicht nur durch den Abend, sondern wurde auch mit dem „Alpen-Adria Award für grenzüberschreitende Kooperationen“ ausgezeichnet. Er sieht vor allem im Schulterschluss zwischen allen Akteuren einen Erfolgsgaranten für die Zukunft: „In Zeiten des technologischen Wandels kommt den Brückenbauern zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und der öffentlichen Hand eine entscheidende Rolle zu. Entlang der Kraftfelder von Innovation und Forschung müssen wir gemeinsam Lösungen entwickeln. Universitäten, Unternehmen und die öffentlichen Einrichtungen sollten Hand in Hand arbeiten, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.”

Das Potenzial von Startups für die Region kennt Jürgen Kopeinig, Geschäftsführer des akademischen Gründerzentrums BUILD, aus erster Hand: „Technologieorientierte Startups spielen eine zentrale Rolle für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region Kärnten, da sie oft zukunftsweisende, neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Sie schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze und fördern den Wissensaustausch zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Durch ihre Dynamik und ihr Wachstumspotenzial tragen sie maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung und Internationalisierung Kärntens bei.“

Von der Veranstaltung begeistert zeigte sich auch Markus Hörnbock, Geschäftsführer der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungs GmbH BABEG, die auch als Partner mit an Bord sind: „Wir freuen uns sehr, dass es Initiativen wie den Alpen Adria Business Club gibt, die wertvolle Netzwerke für Kärntner Investorinnen und Investoren schaffen. Solche Veranstaltungen bieten eine gute Plattform, um den Wirtschaftsstandort Kärnten zu präsentieren und weiter zu stärken. Der Austausch in einem dynamischen Netzwerk wie diesem ist von großer Bedeutung, da er die positive Entwicklung des Standorts fördert.“

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